Herzgrafik im QuerschnittKardiologische (Herz)-Sprechstunde

Um Terminabsprache wird gebeten.

Beim Abhören des Herzens (Auskultation) kann nicht jede Herzerkrankung erkannt werden.

Wann sollte ich eine Untersuchung des Herzens und der Blutgefäße bei meinem Tier durchführen lassen?
Welche Anzeichen könnten für eine Erkrankung des Herzens sprechen?

  • Schnelle Ermüdung
  • Ihr Tier liegt viel und scheint an Aktivitäten nicht mehr so interessiert
  • Trockener Husten

Oft schon sehr frühe Anzeichen. Zunächst überwiegend bei der Futter- oder Wasseraufnahme, bei großer Aufregung oder Anstrengung, schließlich auch nachts und in Ruhe.

  • Atembeschwerden, vor allem nach Anstrengungen.

Durch die ständige Überlastung des Herzens kann es zur Herzinsuffizienz kommen. Das langsame Versagen der normalen Herzfunktionen führt schließlich zum Tod des Patienten!

Wir befürworten eine Untersuchung nach Terminvergabe.

Die Vorteile liegen auf der Hand: Es entstehen keine langen Wartezeiten. Die Tiere treffen nicht auf Artgenossen oder Rivalen, sodass keine zusätzliche Aufregung entsteht.

Es steht mehr Zeit für die Untersuchung zur Verfügung, der Arzt kann intensiver auf den Patienten eingehen.

Es besteht die Möglichkeit, ein Leistungs-EKG durchzuführen.

Für besondere sonografische Verfahren (Ultraschalluntersuchungen) ist mehr Zeit und Ruhe einplanbar.

Die Herzuntersuchung im Hamburger-Tierspital besteht aus den nachfolgenden sieben Untersuchungsgängen:

  • Blutdruckmessung und Auskultation (Abhören der Herztöne und Lungengeräusche)
  • Elektrokardiogramm (Computer-EKG oder analoges EKG)
  • Funk-EKG: Belastung oder Langzeit - kann bei sehr ängstlichen Patienten sinnvoll sein. Nachteil: Der Patient muss Fell lassen
  • Phonokardiogramm (kann nicht bei jedem Patienten mit Erfolg durchgeführt werden)
  • Röntgendiagnostik (Brustkorb in zwei Ebenen)
  • Blutuntersuchung im Labor
  • Ultraschall-Untersuchung