Dr. Seeburg bei einer Tumor OPTumorchirurgie

Der beste Tumor ist immer der, der sich nicht im Körper eines Individuums befindet! Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen erlauben die Erkennung eines Tumors im Anfangsstadium. Ist die Gefahr erkannt, sollte schnellstmöglich die Entfernung eingeleitet werden. Im Anschluss an diesen chirurgischen Eingriff kann durch die histopathologische Untersuchung des entnommenen Gewebes der Erfolg der Behandlung und die Art des Tumors bestimmt werden. Dies kann von Bedeutung sein, um eine mögliche Chemotherapie und/oder Bestrahlungsbehandlung anzuschließen. Nach der erfolgreichen Entfernung sollte der Bereich immer wieder auf Neubildungen untersucht werden. Auch Röntgen-Kontrolluntersuchungen der Lunge sind bei bösartigen Geschwülsten zu empfehlen, damit etwaige Metastasen (Tochtergeschwülste) frühstmöglich erkannt und behandelt werden können.


Geschorenes OperationsgebietEingriff zur Behandlung zwei kleiner Knoten im Gesäuge einer Hündin

Das Operationsgebiet ist geschoren worden und die Haut mit desinfizierender Seife gewaschen. Im Anschluss wurden die Haarstoppeln mit einen Rasiermesser entfernt. Die so vorbereitete Haut wird mit medizinischem Wundbenzin und Äther entfettet, damit die Wirkung der Desinfektionslösung sich optimal entfalten kann. Der Operationsbereich wird mit einer Jodlösung eingestrichen und danach mit einer Sprühdesinfektion behandelt.

 


Steriles OperationsumfeldDer Operationsbereich wird vom Chirurgen mit sterilen Operationstüchern durch Abdecken isoliert, wobei Tuchklemmen das Verrutschen verhindern.  Elektrochirurgiegeräte und das Operationsbesteck wird bereitgelegt.

 


OP LaserDer Laser dient bei der Operation zur Teilung des Gewebes sowie zur Verschweißung von Blutgefäßen.

 

 


OP-BeginnDer Chirurg untersucht gründlich den zu operierenden Bereich und legt die Schnittführung fest. Auch bei kleinen Tumoren wird ein verhältnismäßig großer Bereich für die Entfernung des erkrankten Gewebes festgelegt. Je nach Lage und erwarteter Bösartigkeit des Tumors werden die örtlichen Lymphknoten entfernt.

 

 


WundgebietDer Wundbereich wird mit dem Laser gründlich gereinigt, so wird das gesamte verdächtige Gewebe vollständig verdampft. In dem vorliegenden Fall ist ein Teil des oberflächlich gelegenen Muskelbauchs sicherheitshalber ebenfalls entfernt worden. Das Wundgebiet sieht nun sauber aus, die Blutungen stehen und die Wunde kann verschlossen werden.

 

 


 

WundverschlussDer Wundverschluss erfolgt schichtweise. Zunächst werden die Muskeln vernäht, damit die Funktion erhalten werden kann. Im Anschluss wird die Unterhaut vernäht, wobei sich die Wunde schließt.

 


 

WundnahtDie Haut wird mit Einzelheften vernäht. So kann im Fall der Ansammlung von Wundwasser eine Drainage gelegt werden. Zum Schutz der Wunde wird diese mit einem Gazeverband abgedeckt. Der Schutzverband entspannt gleichzeitig die Hautnaht, damit diese komplikationslos verheilen kann.

 


NarkoseüberwachungDer Patient bleibt an die Narkoseüberwachung angeschlossen - bis der Schluckreflex wieder einsetzt.

 


Hund in AufwachboxIn der Aufwachbox wird die Erholungsphase nach der Operation überwacht. Wenn zusätzliche Schmerzmittel für notwendig erachtet werden, können diese verabreicht werden, um die Folgen der Operation für unseren Patienten so entspannt wie möglich zu gestalten.

 

 


PatientenbesitzerWenn der Patient wach ist und kein erhöhtes Risiko für seine Gesundheit mehr besteht, kann er entlassen werden. Die Freude von dem Herrchen ist groß, vor allem die Erleichterung, das alles gut ausgegangen ist und der geliebte Freund wieder in den Arm genommen werden kann. Endlich können wieder Kuscheleinheiten ausgetauscht werden.