Alle unter einem Dach

Hund und Gäste/ Kinder/ Babys

Die meisten Hunde lieben es, wenn Besuch kommt. Und du magst Gäste, die deinen Kumpel lieben. Haustier, Freunde und Familie gemeinsam versammelt, diesen Moment willst du am liebsten für immer festhalten. Dennoch: Gerade in solchen Situationen kann einiges schiefgehen. Werden Menschen gebissen, ist in der Regel nicht der hinterhältige Hund von der Straße sondern der süße Golden Retriever aus dem Familienumfeld der Übeltäter.

Schuld sind meist wir selbst. Und Missverständnisse in der Kommunikaton. Du willst kuscheln - dein Hund einfach nur seine Ruhe. Knurr! Tante Ella  will nur mal kurz „Tach“ sagen und deinen Vierbeiner tätscheln - der mag allerdings so gar nicht am Kopf begrapscht werden. Schnapp! Wir meinen ́s nur gut, unsere Tiere können das aber nicht wissen. Wir sprechen einfach eine andere Sprache.

  • Dabei sind entspanntes Zusammensein und Verständnis kinderleicht, wenn wir Menschen ein paar Regeln beachten:

  • Ein Hund ist ein Hund ist ein Hund. Kein Kuscheltier, kein Spielzeug. Egal wie gutmütig so ein Tier zu sein scheint, irgendwann kann auch seine Reiz- und Toleranzschwelle überschritten sein. Bitte deine Gäste um Rücksichtnahme. Zieht sich Bello zurück, braucht er Ruhe.

  • Deine Neffen und Nichten sind zu Besuch? Super, Hunde lieben es, mit Kindern zu toben! Behalte sie trotzdem immer im Blick. Kids sind oft sehr ungestüm, können den Hund erschrecken. Erkläre ihnen, wo sie das Tier streicheln dürfen und was die Tabu-Zonen sind. Am Schwanz ziehen und in die Ohren piksen ist sowieso verboten.

  • Ein Baby ist mit im Raum? Kein Problem, wenn du deinen Kumpel immer im Blick hast. Denk aber daran: Babys und Kleinkinder können Hunde irritieren. Sie riechen anders, machen für Hunde ungewohnte Geräusche und ziehen immer viel Aufmerksamkeit auf sich. Tipp: Lenke deinen Hund durch Spiele oder eine extra Streicheleinheit ab, solange Babys an Bord sind. Als Belohnung für sein tolles, ruhiges Verhalten darf er schon mal ein extra dickes Leckerli bekommen. Ist dein Hund eher der nervöse Typ, sichere ihn lieber ab, oder überlege, ob er für die Zeit nicht in einem Nebenzimmer besser aufgehoben ist.

  • Denke auch an die Menschen, denen Hunde nicht ganz so geheuer sind. Halte deinen Vierbeiner von Anfang an in einigem Abstand zu ihnen, so dass sie sich rundum sicher fühlen können. Wenn dein Hund schon allein bleiben kann, schick ihn für die Zeit des Besuchs doch ins Nebenzimmer.

  • Denke auch an die Menschen, denen Hunde nicht ganz so geheuer sind. Halte deinen Vierbeiner von Anfang an in einigem Abstand zu ihnen, so dass sie sich rundum sicher fühlen können. Wenn dein Hund schon allein bleiben kann, schick ihn für die Zeit des Besuchs doch ins Nebenzimmer.

  • "Tutnix" und "Will-doch-nur-spielen" gibt ́s nicht. Du bist als Hundehalter verantwortlich für deinen Hund und auch dafür, dass dieser Grenzen kennt! Die beste Voraussetzung sind Grundgehorsamkeitskurse in einer guten Hundeschule. Lerne deinen Hund lesen. So kannst du am besten in brenzligen Situationen den Überblick behalten.

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© Text und Bilder: Smartfrog